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Meine grösste Herausforderung als Mami

Ich habe mir meine Kinder so sehr gewünscht.

Mit ganzem Herzen. Mit Hoffnung, Vorfreude und dieser tiefen Gewissheit: Genau das möchte ich.


Nach jahrelangem unerfülltem Kinderwunsch durfte ich Mami werden. Drei Jahre später kam unsere zweite Tochter zur Welt. Nun sind wir komplett. Und es gibt keine Aufgabe, die mich mehr erfüllt, als Mami dieser beiden wundervollen Mädchen zu sein.


Ich bin unendlich dankbar für meine Kinder. Und trotzdem gibt es Tage, an denen ich merke: Es ist viel. Nicht wegen meiner Kinder, sondern wegen allem, was rundherum mitschwingt.

Der Druck, alles unter einen Hut bringen zu müssen. Der Anspruch, perfekt zu sein. Die leisen und lauten Erwartungen, die wir uns selbst auferlegen und die von aussen an uns herangetragen werden.


Erwartungen, die müde machen

Es sind die Vergleiche. Die unausgesprochenen Massstäbe. Die Bilder davon, wie „gute Mütter“ zu sein haben.


Geburtstagstorten, am besten selbst gebacken.

Partys, die jedes Jahr grösser werden.

Kinder, die alles schon können sollten, bevor sie überhaupt so weit sind.


Nicht nur die Arbeitswelt ist im Eiltempo unterwegs. Auch das Mamasein ist es, zumindest in den Erwartungen untereinander. Und oft kommen diese Bewertungen nicht von den Menschen, die meinen Alltag kennen. Nicht von jenen, die sehen, wie oft ich für meine Kinder da bin. Wie präsent ich bin, auch wenn ich eine Working-Mom bin.

Meist kommen sie von aussen. Von Fremden. Von Menschen, die nicht wissen, wie mein Alltag aussieht.


Was wirklich zählt

In dem Umfeld, das ich mir über die Jahre bewusst aufgebaut habe, kenne ich diese Beurteilung nicht. Keine Verurteilung. Keinen Wettbewerb.

Dort zählt, dass meine Kinder geliebt sind. Dass ich da bin. Dass wir unseren eigenen Weg gehen.


Ich übe mich darin, mich weniger an fremden Massstäben zu messen. Mir zu erlauben, meine Prioritäten bewusst zu setzen. Meine Tage zu planen. Menschen mit Bedacht in mein Leben zu lassen. Und meine Familie an erste Stelle zu setzen.


Warum ich das teile

Weil ich weiss, dass viele Mamis genau das kennen.

Nicht das Mamasein ist zu viel. Sondern das, was wir daraus machen sollen.

Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung: Nicht allem gerecht zu werden, sondern sich nicht ständig rechtfertigen zu müssen. Und freundlich mit sich selbst zu bleiben, wenn andere es nicht sind.

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